// reviews - CD Review zu "In The Say Valley Of Tears"

Erschienen bei : Legacy

Nicht von schlechten Eltern, das Debut der süddeutschen Combo MIGHTY D. Auf einem abwechslungsreichen Power Metal Fundament zieht das Quintett in seinem "Valley of Tears" 11 Songs hoch, die reich an Tempowechseln und Breaks sind und mit jedem Durchlauf mehr ins Ohr gehen. Insgesamt kann man das Teil in die weitere gefaßte Melodic Death Metal Ecke einordnen. Durch die melodiösen Parts und dem aggressiven aber recht cleanen Gesang hat es mich zunächst ein wenig an Edge of Sanity erinnert ("Question of Believe"), damit will ich den Jungs um den ehemaligen Atrocity Bassisten René Tometschek aber keinen Stempel aufdrücken, denn dadurch unterscheiden sich vor allem die langsamer gehaltenen Parts zu sehr von den oben genannten. "In the sad Valley of Tears" ist mit Stücken wie "Necronomicon", "The Shepherd", dem Titeltrack und "Paradise of Death" eine Platte, die mehr als die Alben manch anderer Band den Bogen spannt zwischen intelligenten Power und Death Metal und das ist eine Mischung, die man zumindest mal gehört haben sollte. Und gesehen denn der letztes Jahr zu "Necronomicon" produzierte Videoclip wurde gleich mit auf den Silberling gepreßt. Starke Scheibe!
11 von 15 Punkten

<-- zurück zur Übersicht