Erschienen bei : Walls
Of Fire
Auch
wenn das Album schon etwas älter ist: An der musikalischen Klasse
ändert das überhaupt nix. Und das jene bei Mighty D. verhanden
ist, wird wohl kaum einer bestreiten können. Bei dieser Band, die
mit "In The Sad Valley Of Tears" ihr Debüt vorlegt, handelt
es sich, wie sich sicherlich wohl schon herumgesprochen hat, um die
neue Band des ehemaligen Atrocity-Bassers Rene, der sich reichlich spät
wieder ins Music-Biz zurückmeldet. Rene war zu "Blue Blood"-Zeiten
bei Atrocity dabei und das hört man Mighty D. auch an. Vieles klingt
auch vorallem nach der "Todessehnsucht"-Scheibe, auch wenn
Rene da schon lang nicht mehr dabei war. Ur-Alt Atrocity meets Power
Metal, so könnte man Mighty D. wohl am besten umschreiben. Und
das klingt verdammt gut. Songs wie "Necronomicon" (zu dem
man auch ein tolles Video abgedreht hat, dass es auch auf der CD zu
bestaunen gibt) oder "Bloodshed For Sacrifice" haben auch
jeden Fall ein riesiges Potenzial, auch wenn sie sicherlich nicht jedem
gefallen werden, da Mighty D. schon ziemlich viel mit Breaks arbeiten.
Jedenfalls freut es mich als alten Atrocity-Fan natürlich umso
mehr, so etwas in dieser Art heute zu hören, nachdem Atrocity auch
nicht mehr so ganz das sind, was sie mal waren. "In The Sad Valley
Of Tears" ist also ein technisches Death Metal-Werk mit starken
Power Metal-Einschlag. Wer sich durch diese Bezeichnung angesprochen
fühlt, sollte also auf keinen Fall zögern, da die Jungs wirklich
was draufhaben. Ich kann jedenfalls keinen Grund ausfindig machen, warum
ich den Jungs nicht 8 Punkte für´s alte Album mit ins Studio
geben sollte, wo die Jungs gerade den Nachfolger austüftelten,
der Anfang 2002 erscheinen soll. Ich freu mich.
P.S. Mighty D. steht übrigens weder für Mighty Dicks noch
für Mighty Ducks, sondern für Mighty Decibels...
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